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| MK-Betatester Registriert seit: Jun 2007 Beiträge: 511 Ort: Österreich / Vorarlberg / Bludenz | motronik meinte ... klebst du die Bauelemente erst und gibst dann die Lötpaste AN bzw. AUF die Anschlüsse? Wenn das so funktioniert, würde das vieles vereinfachen. Ich habe das echt noch nie so gemacht.... ...Auf deine Idee bin ich noch nicht gekommen....
So wirds auch in der Industrie gemacht -> erst kleben, dann aushärten - dann ev. auf der anderen Seite radial/axial bestücken - dann "vorwärmen" und ab in den Reflow-Ofen oder ins Lötbad. _______________ Gruß, Speedy --- MK-Tagebuch: http://www.speedyweb.at |
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| Mitglied Registriert seit: Jun 2007 Beiträge: 73 | @speedy Zitat So wirds auch in der Industrie gemacht -> erst kleben, dann aushärten - dann ev. auf der anderen Seite radial/axial bestücken - dann "vorwärmen" und ab in den Reflow-Ofen oder ins Lötbad.
Hi, ich weiß schon, daß das so gemacht wird. Mir ging es aber um die Lötpaste!!! Die wird industriell mittels Maske erst aufgebracht und danach kommen die Bauteile (verklebt oder unverklebt) So wie im Fuzzels Post habe ichs noch nie probiert bzw. gehört. (Lötpaste nach dem Kleben) Da würde ich gerne wissen, ob das reproduzierbar ist und funktioniert. Gruß motronik « Bearbeitet von motronik am 28.07.2007. » |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2006 Beiträge: 50 | In der Industrie wird das SMD Bauteil mit Kleber fixiert und dann ÜBLICHER WEISE mit der fixierten Seite durch die Wellenlötanlage gefahren, danach SMD Bestückung auf der anderen Seite wie gewohnt. Und in den Reflow Ofen. Dann fällt von der Unterseite nichts ab, da der Kleber Das Bauteil noch hält. Das Zinn wird auch auf der Unterseite noch mal flüssig bei dem Vorgang. Wenn du erst den Kleber auf die Platine aufbringt wirst du zumindest mit einer normalen Siebdruckschablone kein SMD Lot mehr aufbringen könne, außer mühsam mit der Hand. Der Kleber hängt ja dann leider auch mit an der Schablone. Beide Seiten Reflow löten habe ich noch nicht gehört. Aber ich lerne gerne dazu................. Gruß
Uwe |
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| Mitglied Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 1406 | Zitat So wie im Fuzzels Post habe ichs noch nie probiert bzw. gehört. (Lötpaste nach dem Kleben) Da würde ich gerne wissen, ob das reproduzierbar ist und funktioniert.
Das ist eine Bastellösung und nichts professionelles. Wenn man mit dem Kolben und normalem Zinn lötet, verzinnt man die zweite Seite des Bauteils ja auch erst später. Genau so meine ich das mit der Lotpaste, nur bringt man die an beiden Seiten auf weil das eigentliche Bauteil durch den Kleber ja fixiert ist. Wenn die Platine nachher gedreht ist, also die Bauteile an der Platine "hängen" zerläuft das Zinn wider erwarten nicht. Kann man aber an einer alten Platine (Computerkarte) üben. Und wie gesagt, wenn die Platine ordentlich vorverzinnt ist, geht es auch ganz ohne Lotpaste. Pizzaofen,, |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 27 Ort: noch Rheinbach bald Bonn | Hallo,
meint Ihr man hätte auch Erfolg im Backofen mit Umluft?
Gruß
Ulf |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 211 | @PAH1 Mach dich nicht unglücklich  |
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| Mitglied Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 44 | Mit einem Kuchen bestimmt - aber mit einer Platine wäre das reiner Zufall wenn's klappen sollte. Ich halte das Handlöten für den Hobbybereich für einfacher und besser kontrollierbar.
Gruß Einhart |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 27 Ort: noch Rheinbach bald Bonn | Ich denke auch das eine Pizza besser aus dem Ofen kommen sollte. Jedoch ist es beim Reflowen ja eigentlich nichts anderes, nur das wahrscheinlich der Ofen nicht warm genug wird. Aber eine Idee wäre es gewesen. Vieleicht hat es ja auch schon mal jemand probiert. Ich selber warte noch auf meine Lötstation, und dann geht es los.
Gruß
Ulf |
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| Mitglied Registriert seit: Mar 2007 Beiträge: 452 Ort: Gelsenkirchen | Ein Reflowofen fährt eine Temperaturkurve die der Hersteller für die einzulötende IC vorgibt, hat dementsprechend (zumindest kenne ich das so) mehrere Temperaturzonen. Dein Backofen kann das einfach nicht  Außerdem wird er den Schmelzpunkt vom Lot nur schwer erreichen können... |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 64 Ort: Aachen | Pizza-Reflow Ofen fur ca. 20 EU :-) http://thomaspfeifer.net/backofen_smd_reflow.htm_______________ Gruß tuxscreen
Quakenet: bumerang |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 27 Ort: noch Rheinbach bald Bonn | Hi,
das wäre auch mal eine Interessante Anschaffung. Hab mir aber erstmal eine Weller WECP 20 gekauft. Vieleicht komme ich nächste Woche zum bestücken und Löten der Platine.
Gruß
Ulf |
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| Mitglied Registriert seit: Jun 2007 Beiträge: 73 | Hi, ich hatte mir vor längerer Zeit einen Reflowofen nach einer Elektoranleitung gebaut. Die Regelung ist inkl. Kalibrierung etwas besser (aber auch teurer) als die von Thomas Pfeifer. Ansonsten funktioniert die ganze Geschichte nur mit einem umgebauten Backofen mit entsprechend starken Heizstäben und der neuen Regelung. Dann funktioniert es aber prima, sogar BGA habe ich schon damit gelötet.
Gruß motronik |
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| Mitglied Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 1406 | Gerade BGA lötet man im Ofen, Die Regelung ist doch wohl wurscht egal. Zur Not tut es ein Dimmer aus dem Baumarkt. Hier noch ein Video von Ingo wie man den ATMega644 aus und wieder einlötet. nur damit es nicht verloren geht. ATMega644 wechseln Video,, |
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| Mitglied Registriert seit: Jun 2007 Beiträge: 73 | Fuzzel meinte Gerade BGA lötet man im Ofen, Die Regelung ist doch wohl wurscht egal. Zur Not tut es ein Dimmer aus dem Baumarkt. Hier noch ein Video von Ingo wie man den ATMega644 aus und wieder einlötet. nur damit es nicht verloren geht. ATMega644 wechseln Video,,
Hi, ganz so "wurscht egal" ist die Regelung nicht. Die BGA-Hersteller geben sehr genaue Temperatur kurven vor. Und ein Sonderbauteil ist schneller "verbrutzelt" als man denkt. Wenns ganz so einfach wäre, würden bestimmt einige Pizzabäcker nach Feierabend noch Platinen bestücken... Ansonsten stimmt natürlich, daß es sich für unsere Einsatzzwecke sicher nicht lohnt, einen solchen Ofen anzuschaffen bzw. zu bauen. Gruss motronik |
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| MK-Betatester Registriert seit: Sep 2007 Beiträge: 593 | Wie geht denn das dass du nur kurz über die Pins streichen musst und schon ist er fest gelötet?! |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 64 Ort: Aachen | Ingo hatte ja vorher schon einen Controller drauf - die Platine hat also schon Zinn drauf. Wichtig hierfür war jedoch das Flussmittel, welches er mit dem Schraubenzieher auf den Pins verteilt hat. So kann bereits vorhandenes Zinn wieder schön in Bindung gehen. Die Beinchen vom Controller sind ja auch schon vom Werk mit Zinn benetzt. _______________ Gruß tuxscreen
Quakenet: bumerang |
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| Mitglied Registriert seit: Oct 2007 Beiträge: 28 Ort: Offenbach am Main Chat:  | Hmm, da kann ich ja auch nicht hintenanstehen.... Das video hab ich eben schnell auf der arbeit gemacht, um einem aus dem #mikrokopter channel zu zeugen, wie man so einen chip einlötet: http://www.cyrom.org/MC/qfploet.aviMichael. |
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| Mitglied Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 1406 | Halte ich garnichts von. Man sieht das Du auch ein "Heisslöter" bist. Viel zu viel gebrate. Warum nimmst Du keine Entlötlitze ?
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| Mitglied Registriert seit: Oct 2007 Beiträge: 28 Ort: Offenbach am Main Chat:  | Weil keine Entlötlitze mehr da war. die eine Brücke hat ECHT genervt... da hab ich wohl beim Ablöten den Lötstopp beschädigt. Zum "heisslöter": DAS sollte der chip abkönnen, waren nie länger als 10s. mit Abkühlpausen dazwischen. Ich hab jetzt das datenblatt des Pic 16F877A nicht parat, aber 10s bei 320°c halten die eigentlich ALLE aus. Michael. Übrigens: danke für die Erinnerung..... *Rolle entlötlitze ausm Privatlager einsteck, damit morgen was in der Firma ist.* Michael. |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2006 Beiträge: 50 | Hallo,
das mit dem löten sieht sehr heftig aus. Wenn man sich das Datenblatt div. IC'S ansieht, von mehrfacher Wärmebelastung mit 320 Grad steht da nichts. Ich würde das so nicht machen.
und wenn keine Entlötlitze da ist, selber welche machen. Ein wenig Kabel (MEHRADRIG) und etwas Flussmittel, so habe ich es schon lösen können.
Der IC freut sich...................
Uwe |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2007 Beiträge: 64 Ort: Aachen | Entlötlitze muss jedoch auch "einige" Zeit an den/die Pins gehalten werden. Die Temperatur dabei ist auch nicht zu vernachlässigen. Ich habe mit Entlötlitze auch schon ein paar Platinen zerstört (Billigware aus China/Bulgarien) weil das Kupfer schlecht drauf laminiert war. Das "Viel-Zinn-Löten" kann durch die weniger aufgewendete mechanische Kraft auch Vorteile haben... _______________ Gruß tuxscreen
Quakenet: bumerang |
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| Mitglied Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 1203 | tuxscreen meinte Das "Viel-Zinn-Löten" kann durch die weniger aufgewendete mechanische Kraft auch Vorteile haben...
Man muss nur peinlichst darauf achten, dass die Platine waagerecht arretiert ist, sonst läuft's weg. Das hatte ich wohl vergessen, zu sagen - sorry. _______________ Viele Grüße, ufo-juergen |
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