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Tipp: Einlöten des Controllers

Moderatoren: jamiro, ligi, P_Latzhalter.

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Autor Neuer Beitrag
Entwickler, Admin
Registriert seit: Feb 2006
Beiträge: 1659
Ort: Ostfriesland
Hallo,

ich habe mal einen Controller ohne Flussmittel eingelötet - klappt gut.

So habe ich es gemacht:
1. Die Lötpads auf der Platine mit etwas Lötzinn verzinnen.
Kontrollieren, dass dabei keine Kurzschlüsse entstanden sind.

2. Controller mit Pinzette ausrichten und mit dem sauberen Lötkolben (feine Spitze) OHNE weiteres Lötzinn einfach nur die Controller-Pins einzeln auf die Platine drücken.

3. Sicht-Kontrolle und fertig.

----
Da beim Anlöten kein weiteres Lötzinn benutzt wird, kommt es eigentlich nicht zu ungewollten Verbindungen.

Ich werde es jetzt immer so machen...
oder mein Heißluftgebläse benutzen ;)


Mal als Tipp:
AOYUE 899 SMD Rework Station
etwas über 100 EUR - SMD Lötkolben und und Heißluft
nur Heißluft gibt es ab 50 EUR...

Die Teile kommen aus China. Wunder in der Qualität darf man also nicht erwarten.
Preis-/Leistungsverhältnis halte ich für akzeptabel bis gut.

(Da der Trafo im Gerät immer versorgt wird (zumindest bei meiner 899), habe ich dort einen Netzschalter eingebaut, bzw. einen Schalter entsprechend umverkabelt)

Gruß,
Ingo
_______________
http://www.mikrocontroller.com - http://www.MikroKopter.com - http://www.microSPS.com
« Bearbeitet von IngoB am 25.04.2007. »
Mitglied
Registriert seit: Dec 2006
Beiträge: 66
Ort: Nordhorn
So mache ich das schon seitdem ich mit dem SMD Krams angefangen habe ;)
_______________
mfg. Mediaman2000 http://s100.maximilian-roth.de
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Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 309
Ulrich Radig´s Variante ist für manche Leute sicher auch interessant.

Mir selber liegt liegt´s nicht so,- löte alles einzeln... aber Radig Video anschauen kann lehrreich sein:

http://www.ulrichradig.de/gfx/video/SMD_einloeten.wmv

Gruß kaadesign
« Bearbeitet von kaadesign am 01.05.2007. »
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Hallo,

ich nehme schon seit Jahren SMD Lötpaste aus der Spritze und mache
dann das ganze mit Heissluft (Weller) warm, sieht super aus und es gibt kein Problem.
Bei TQFP Gehäusen reicht es vollkommen eine Zinnwurst einfach über die Pads zu ziehen und den Baustein auszurichten. Wenn die Menge gut gewählt wurde entstehen KEINE Brücken. Ausprobieren lohnt sich da schon mal, mit etwas Übung geht das dann rasend schnell und gut.
Alternativ "klebe" ich die Bauteile mit etwas Zinn an die Pad's nehme SMD Flussmittel und wieder die Warmluft. Wenn man(n) fertig ist etwas Platinenreiniger (Kontakt LR) Platine benetzen und ganz wichtig mit Küchenpapier nachwischen. Sonst braucht man(n) die halbe Dose wenn es wirklich sauber sein soll.
Die Platinen landen bei Kunden in der ganzen Welt.....
Das ich das nur bei Einzelstücken mache ist hoffendlich jedem klar, jeder SMD Bestückungsautomat ist schneller als ich ;-)

Viel Spass beim probieren ;)
Mitglied
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Falls das hier eine Umfrage wird. Ich löte auch mit einer AOYUE. Allerdings nur Heissluft. Reste mit einer Weller und 0,4er Spitze.
Mitglied
Registriert seit: May 2007
Beiträge: 181
Chat: Chat starten...
Hi...

SMD löte ich grundsätzlich mit ner 15 Watt Lötnadel (12V) nach genau der oben beschriebenen Methode... Wenns noch feiner werden sollte, nehm ich ne 0.1er Kanüle von einer spritze, und binde die mit nen paar Kupferlitzen an meine 20W Lötkanone und löte damit. Bisher nie Probleme mit gehabt.

Gruß Neo.
Mitglied
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Und genau das ist falsch.

SMD wird unter Htze gelötet. Ich gehe da mit einer 80W Weller und dickster Lötspitze ran. GENAU so wie es Ingo im Video zeigt.
Oder wenn es mehr wird mit Heißluft... auch wie es Ingo zeigt.

Die Videos liegen im Wiki

Noch ein Video gibt es hier

(Der hat hier uebrigens einige Projekte mit entwickelt. auch den MK)
http://www.ulrichradig.de/gfx/video/SMD_einloeten.wmv

Oder wie man mit SMD umgeht...

http://thomaspfeifer.net/


,,
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Hallo,

ich möchte auch noch ein paar Worte dazu sagen.

Im Video wird Löthonig verwendet, das sollte unterbleiben.
Es gibt SMD Flussmittel in Spritzen oder kleinen Dosen.
Es ist besser geeignet, aber auch kostet erheblich mehr.
Es gibt Löthonig der greift die Platine und die Bauteile an :'(
Danach die Platine mit einem Flussmittelentferner waschen schadet nicht.
Von Kontakt Chemie LR z.B bei Reichelt. So was gibt es noch erheblich mehr Geld, bringt aber nicht viel mehr.
Selber viele ausprobiert, ich bleibe bei LR.
Platine RICHTIG nass waschen, danach sofort mit Küchenpapier nachwischen.
Platine ist wie aus der Waschmaschine. ;)

Was das Löten betrifft, ja kurz mit viel Wärme löten, schadet weniger als langes braten mit weniger Wärme.

Wir löten alle SMD Bauteile mit 340 -380 Grad Spitzentemperatur und einer ordentlichen Lötstation (ERSA), oder direkt mit Heißluft.
Zum auslöten mit Heißluft auch lieber etwas wärmer (in Maßen), aber schnell.
Ist für die Platine erheblich besser, den ausgelöteten Chip werden wir dennoch fast immer weg.


Gruß

Uwe
Mitglied
Registriert seit: Jun 2006
Beiträge: 146
Ort: Fürstentum Ostfriesland
UweZ meinte
Hallo,

.....oder direkt mit Heißluft.



Bei Heißluft, bitte immer die Kennlinie fahren. Nicht sofort mit Volldapf drauf. Die Bauteile und die Platine müßen sich erst erwärmen. Auch das Abkühlen ist wichtig.
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Hallo,

wie willst du mit Heißluft eine Kennlinie fahren.
Wir reden nicht von einem Reflowofen!!
Sondern von einem Handgerät. :o

Gruß

Uwe
Mitglied
Registriert seit: Jun 2006
Beiträge: 146
Ort: Fürstentum Ostfriesland
UweZ meinte
Hallo,

wie willst du mit Heißluft eine Kennlinie fahren.



Ich habe das Gerät AoYue int 852. Das ist eine Heizluftstation für etwa 70 €, bei der man die Temperatur und den Luftstrom einstellen kann.
Und nun schaue ich auf die Uhr und erhitze die Platine 20 Sekunden lang mit 70°. Danach 180° für 40 Sekunden....und so weiter.
Ist sicherlich nicht wirklich eine Kennlinie, müßte aber den Bauteilen einwenig Streß abnehmen.
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Hallo,

auch eine Möglichkeit,aber wie wäre, es die Platine mit einem alten Bügeleisen (auf Leinen stellen) vorzuwärmen.
Es gibt auch "richtige" Platinenvorheizungen zu kaufen, z.b von Ersa, aber die kosten viel und den Nutzen, na ja.

Unsere Prototypen löte ich immer direkt mit Heißluft, oder wenn es einfacher zu löten ist direkt mit der Lötstation.
Wie ich sehe ist die AoYue int 852 weit verbreitet ;)
Die haben wir auch, und eine von Weller welche erheblich mehr kostet und zwingend mit Druckluft betreiben werden muss.
Bei uns ist der Kompressor im Keller und meistens ausgeschaltet, also was nehme ich da wohl.
Auch wenn die Weller von der Handhabung um Welten besser ist.
Mitglied
Registriert seit: Jun 2007
Beiträge: 45
Hi,
also das mit der Kennlinie halte ich beim Heissluftlöten für fast nicht machbar (bzw. notwendig). Vorwärmen macht natürlich Sinn, praktiziert wird es (bei mir) jedoch nicht. Im Reflowofen ist das natürlich was anderes. Da werden ja auch die kompletten Bauelemente erwärmt.
Ich nutze für die Controller etc. eine kleine Luftdüse und relativ wenig Luftstrom. In dem Fall ist die Wärmebelastung ähnlich der Lötkolbenlötung - nur eben gleichmäßiger.
Beim ENTLÖTEN sieht es schon anders aus. Ohne Vorwärmung kriegt man da die größeren "Käfer" kaum ohne Schaden runter. Dazu nutze ich einen Selbstbau-Reflowofen. (Minibackofen mit genauerer Regelung)
Gruss motronik
Mitglied
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Zitat
auch eine Möglichkeit,aber wie wäre, es die Platine mit einem alten Bügeleisen (auf Leinen stellen) vorzuwärmen.
Es gibt auch "richtige" Platinenvorheizungen zu kaufen, z.b von Ersa, aber die kosten viel und den Nutzen, na ja.


Und wie soll das bei einer Doppelseitigen funktionieren ?
Mitglied
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Beiträge: 50
na wie wohl :x
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Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Ja das war meine Frage.
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Was sich als recht nützlich erwiesen hat eine Rotlichtlampe, welche du normaler weise zu bestrahlen deines Körpers verwendest.
Nach ein paar Minuten ist die Leiterplatte erstaunlich gut vorgewärmt, bei geringem Abstand zu Platine natürlich nur.

Das geht recht gut....... :lol:
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Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Ich wollte wissen wie Du eine doppelseitige Platine mit einem Bügeleisen löten oder entlöten willst ohne das die Bauteile wegschwimmen.

Platine vorwärmen kann man auch im Sommer auf der Motorhaube. Hier gehts ums löten.
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
wenn beide Seiten bestückt sind hast du einfach ein Problem.

Du kannst ohnehin nur die Platine vorwärmen, ohne Lötkolben oder Heißluft zusätzlich wird du nicht zurechtkommen.
Du kannst nicht mit dem Bügeleisen löten, habe ich jedenfalls noch nicht gehört.
Es gibt in der Industrie Anlagen, welche mit einem ÄHNLICHEN Verfahren wie die Rotlichtlampe zur Bestrahlung eines Menschen dienen.
Aber natürlich erheblich wärmer, deshald der Tip mit der Rotlichtlampe, aber auch da ist nur vorwärmen möglich, ich habe keine 10KW Lampe um mich zu bestrahlen :lol:
Und auch im Handel, Fehlanzeige,
Es dient nur zum vorwärmen der Platine, es vereinfacht bei einigen Lötungen schlicht und ergreifend den LÖTVORGANG und die Bauteile werden dadurch etwas weniger
durch die Hitze beim LÖTEN beansprucht, mal ganz abgesehen von großen Masseflächen bei denen sonst einige Feinlötkolben einfach nicht genug Wärme erzeugen konnen
und du das Zinn einfach nicht flüssig bekommst.
Wie willst du das Zinn auf der Oberseite mit einem Bügeleisen zum schmelzen bringen.
Ich kenne keines das SOO heiß wird, es soll eigendlich ja Wäsche bügeln und nicht in Brand setzen! :roll:
Selbst wen es so heiß werden könnte, ob das für die der Platine wirklich gut ist?

Ohne Schleichwerbung machen zu wollen, schau mal bei Beta Layout nach einem reflow-kit. Nicht ganz billig, aber nach Aussagen von Bekannten nicht schlecht.
Damit kannst du beide Seiten löten, wenn du die Bauteile der UNTERSEITE vor dem löten mit einem dafür vorgesehenem Kleber auf der Platine fixiert worden sind.
Wird auch in der Industrie so gemacht!!
KEIN SEKUNDENKLEBER ODER SOWAS VERWENDEN, das nach nur Probleme!

Für einen solchen Ofen kann man auch Umbauanleitungen bei Goggle finden, einfach mal suchen

Und wenn das auch nicht recht ist, weitersuchen, ich kenne sonst keine brauchbare Lösung.
Mitglied
Registriert seit: Mar 2007
Beiträge: 1121
moin moin,

es geht auch einfacher ....
hier zb. sogar bga's einzulöten mit bügeleisen

http://www.lrr.in.tum.de/~acher/bga/index.html


jürgen
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Hallo,

heftiger Aufbau...... :P

Wenn es geht, aber auch hier ganz klar, kein löten nur mit dem Bügeleisen wie Fuzzel es gerne möchte.

Uwe
Mitglied
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Zitat
Wenn es geht, aber auch hier ganz klar, kein löten nur mit dem Bügeleisen wie Fuzzel es gerne möchte.


Entweder liest Du nicht was ich schreibe, oder Du verstehst mich nicht.

Ich rede die ganze zeit von dopelseitigen Platinen wie wir sie nun mal haben.

Einseitige gehen sehr einfach per Bügeleisen zu löten was ich auch schon x Mal gemacht habe. Genau das Selbe wie mit dem umgebauten Pizzaofen.

Alles Andere löte ich seit Jahren mit Heissluft, Kleinkram mit Weller.

Doppelseitig geht sehr wohl mit Sekundenkleber. Loctite Mittelviskos geht hervorragend wenn man wieder entlöten will.
Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 50
Ich denke wir reden an einander vorbei.

dir ging es insbesondere um 2 Seitige SMD Bestückung.
Das geht nun mal nicht.
Wenn Loctite Mittelviskos wieder lösbar ist, ok denn habe ich noch nicht probiert.
Die "normalen" Kleber hatten bei mir immer den Nachteil, das Leiterbahnen unter dem Bauteil leider nach dem auslöten entweder am Bauteil hängenbleiben,
oder ich es nicht schaffe, das Bauteil von der Platine zu entfernen, es klebt einfach zu gut.
Wir verwenden ERGO 5925 Elastomer als Sekundenkleber, danach bekommt du dann nichts mehr ab.
Also verwende ich Loctite 3629 als Kleber, auch mit dem Nachteil, das der Kleber mit Wärme gehärtet wird, aber genau das ist sein Vorteil, zumindest in meinen Augen.
Bei Sekundenkleber ist ein nachträgliches justieren des Bauteiles, zumindest mit meinem Zeug nahezu unmöglich.
Ich werde mir aber mal eine Flasche Loctite Mittelviskos holen und es einmal probieren, vielleicht ist es ja auch ok damit.
Und zum Bügeleisen, schaffst du es ohne weitere Wärmequellen das LOT (sogar bleifrei) auf der Platine zum schmelzen zu bringen.
Ich habe mir mal ein Bügeleisen aus dem Schrank meiner Frau geholt (war nicht begeistert), SMD Lötpaste (nicht mal Bleifrei) direkt auf die Sohle getan.
Nach 10 Minuten auf Einstellung Leinen habe ich aufgegeben, es war nicht annähernd flüssig, was hast du für ein teuflisches Bügeleisen?
Und dann noch durch die Platine, Respekt vor deinem Brandeisen.....
Hast du da dem Temperaturregler überbrückt?
Mein Standard Bügeleisen von Rowenta geht jedenfalls nicht.
Und in meinem Bekanntenkreis hat das auch noch keiner geschafft.
Wenn du einen Pizzaofen hast, sollte es doch kein Problem sein damit dann auch 2 Seitige SMD zu löten.
Gibt es da ein doch Problem?
Ich habe bis jetzt nur einseitige SMD Platinen als Prototyp darin gebacken, ohne Probleme.
Stückzahlen lassen wir ohnehin fertigen.
Mitglied
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 1363
Geht auch mit Sekundenkleber. Wenn man natürlich so Monsterzeugs wie Du nimmt ist es kein Wunder das die Leiterbahnen mit abgehen. Ich nehme dafür den billigen Kleber den man im 10er Pack als Werbegeschenk bekommt. UHU Hart geht auch. Beim Entlöten dann das Bauteil abdrehen und nicht abziehen. Geht.
Voraussetzung ist natürlich auch gescheites Platinenmaterial. PCB-Pool z.B. macht die sehr gut.
Loctite habe ich 222 und 243 geht beides. Der hält nur bis 150°C und geht nach dem Lötvorgang kaputt. Man muß beim Auslöten trotzdem noch etwas Gewalt anwenden. Loctite nehme ich für selbstgeätzte Platinen.
Wenn die Bauteile aufgeklebt sind kommt Lotpaste drauf und ab in den Ofen. Platine umdrehen da brauch man jetzt nichts mehr kleben. Wieder Lotpaste und wieder in den Ofen.
Die Selbstgeätzten Platinen werden vorverzinnt (Fittingslotpaste) dann barauch man kein weiteres Zinn. Etwas Löthonig mit einem Lappen auftragen, eintrocknen lassen bevor man die Bauteile auflegt, hilft beim zerfliessen.
Beim Bügeleisen mußt Du etwas suchen. Erst mal sollte es 1,5kW haben, denn die haben meist drei Heizwindungen, so daß die Platine auch überall heiss wird, nicht nur in der Mitte vom Bügeleisen.
Wichtig ist auch das man eins ohne Dampf nimmt, denn da wo die Dampflöcher sind, ist es deutlich kühler.
Die Bimetallfeder habe ich natürlich runter gebogen sonst wird es selbst auf Leinen nicht heiß genug. Das es geht sieht man ja drei Beiträge vor mir. Oder hier. http://thomaspfeifer.net/trickkiste.htm
An Vielbeinern muß man trotzdem immer mal wieder mit Entlötlitze nacharbeiten, weil die Lotpaste nie da hin fließt wo sie soll. Oder bei der Herstellung angeben das man eine etwas dickere Zinnschicht braucht. Die BL und FlgtCtrl Platinen haben z.B. genügend Zinn, da reicht es die Bauteile einfach zu platzieren.
Elkos, werden wegen der Hitze natürlich per Hand gelötet.
Bleifreie Lotpaste habe ich noch nie ausprobiert, kann ich nichts zu sagen.
Mitglied
Registriert seit: Jun 2007
Beiträge: 45
@fuzzel
Zitat
Wenn die Bauteile aufgeklebt sind kommt Lotpaste drauf und ab in den Ofen. Platine umdrehen da brauch man jetzt nichts mehr kleben. Wieder Lotpaste und wieder in den Ofen.


Hi,
ich habe mal eine Frage zu deiner Löttechnik.
Ist das nur ein Schreibfehler oder klebst du die Bauelemente erst und gibst dann die Lötpaste AN bzw. AUF die Anschlüsse? :shock:
Wenn das so funktioniert, würde das vieles vereinfachen. Ich habe das echt noch nie so gemacht.
Wenn ich mit dem Reflow- (Pizza-) Ofen arbeite, gebe ich die Lötpaste auf die Platine (aufwendig Punkt für Punkt), setze die Bauelemente drauf und gebe das ganze UNGEKLEBT in den Ofen. Da das so aufwendig ist, mache ich das nur bei den "Vielbeinern". Herkömmliche Bauteile löte ich bisher immer von Hand.
Das soll jetzt kein Zweifel oder Kritik an deiner Technik sein!!!
Auf deine Idee bin ich noch nicht gekommen.
Gruß motronik

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